Leseprobe

aus 'Gott wo steckst Du'

"Leona wach auf!" Sagte Max und mit einem Satz saß er auch schon neben ihr auf der Couch. "Was ist denn los Max? Du weißt doch, ich brauch meinen Schönheitsschlaf. Also komm später noch mal wieder, so in 5, 6 Stunden." "Wie kann man bloß den ganzen Tag schlafen, versteh einer euch Katzen. Komm schon Leona es ist wichtig!" "Also schön, ich bin ganz Ohr, was ist denn so aufregendes passiert? Hast du mal wieder deinen Knochen vergraben und kannst ihn nicht mehr finden?" In diesem Moment wird die Eingangstür geöffnet. "Oje, Menschenalarm, schnell runter von der Couch!" "Das war aber knapp." Sagte Max keuchend. "Beinahe hätten sie uns erwischt, demnächst müssen wir wirklich besser aufpassen. Aber wenigstens bist du jetzt wach, ich muss nämlich unbedingt mit dir reden. Ich habe beschlossen Gott zu suchen." "Sag mal gibt es auch so was wie den Hundewahnsinn?" Fragte Leona und musste schon ein wenig kichern. "Wie willst du ihn denn finden?" "Na ja, als ich neulich vor der Kirche gewartet habe, habe ich gehört das seine Wege untergründlich sind, also muss er sich in der Kanalisation versteckt halten. Das ist der Grund warum ihn noch keiner gefunden hat, die suchen nämlich alle oben! Aber ich habe doch etwas Angst vor Ratten, deshalb dachte ich du kommst mit." "Ach Max, du hast mal wieder nur die Hälfte verstanden! Seine Wege sind unergründlich, dies sagen die Menschen und das bedeutet so viel wie:..., na ja das weiß eigentlich niemand so genau und ich glaube genau das soll es auch heißen. Aber warum willst du Gott überhaupt suchen?" "Jeden Tag sehe ich so viele schreckliche Sachen in diesem Kasten, den die Menschen Fernseher nennen. Krieg, Hunger und alle sonst noch möglichen Arten von Katastrophen. Die Menschen scheint dies alles nicht zu stören, aber ich kann das nicht mehr sehen. Ich werde mit Gott reden und ihm sagen, dass es so nicht weitergeht. Und egal was du sagst, ich werde mich nicht davon abbringen lassen." "Na schön" Sagte Leona. "Ich weiß zwar nicht was ich davon halten soll, aber jemand muss ja unterwegs auf dich aufpassen.""Heißt das, du kommst mit? Ich wusste das du mitkommst." Sagte Max und schleckte Leona vor Freude mitten übers Gesicht. "Pfui, lass das gefälligst, du weißt das ich so was hasse!" "Aber das ist eine alte Hundetradition." "Ach ja?!" Fauchte Leona "Dann ist kratzen wohl eine alte Katzentradition." Und hob dabei drohend ihre Pfote. "Schon gut, reg dich ab, ich mach es nie wieder. Lass uns lieber darüber nachdenken wie wir Gott finden können." Doch Leona hatte schon längst eine Idee. "Ich kenn da einen alten Kater, der wohnt bei den Mönchen im Kloster, vielleicht kann der uns weiterhelfen." Also schlichen sie sich aus dem Haus und machten sich auf zum Kloster. ....



Gott, wo steckst du
Der Hund Max beschließt Gott zu suchen, weil er ihn wegen der vielen schlimmen Dinge die auf der Welt passieren zur Rede stellen möchte. Zusammen mit seiner Freundin Leona macht er sich auf den Weg. Vielleicht hat ihn Kater Petrus gesehen? Schließlich wohnt der in einem Kloster. Oder, weiß etwa Aischa, die schöne Katze aus dem fernen Ägypten die Antwort? ....

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